Urlaubsbericht „Meerforellenjagd auf Langeland 2016“

 

Am 23.03.16 machten Malte und ich uns auf den Weg, die Meerforellenwelt um Langeland durcheinander zu bringen. Nach einer fünfstündigen, stressfreien Autofahrt incl. Grenzübertritt nach Dänemark (ohne Probleme) sind wir auf dem Campingplatz Emmerbolle auf Langeland angekommen.

 

Nachdem wir unsere Habseligkeiten - in die Hütte mit Heizung - mehr oder minder nachvollziehbar eingeräumt hatten, ging es sofort zu einem der Hot Spots für Meerforellen und Dorsche vom Ufer – GULSTAV und DOVENS KLINT, die Südspitze der Insel.

Uns wurde dort schon sehr schnell klar, dass wir es sehr schwer haben würden, unser Ziel zu erreichen! Die Ostsee glich einem Ententeich – keine Wellen, 4 Grad Wassertemperatur – keine Nahrung in Wurfnähe, extrem niedriger Wasserstand (ca. 1,5m unter Normalhöhe aufgrund des Windes der Vortage) und keine Fangmeldungen auf ganz Langeland sowie den Nachbarinseln – die Fische waren noch nicht in Ufernähe gezogen!

 

Wir ließen uns nicht gänzlich entmutigen und fischten jeweils von 05:00 bis 12:00 Uhr und nach einem Zwischenstopp in der Hütte von 15:00 bis 20:00 Uhr. Die Meerforelle ist der Fisch der 1000 Würfe! Malte und ich haben jedoch nur 650 Würfe geschafft und blieben daher „Schneider“. Es ist trotz der widrigen Umstände interessant gewesen, mitten in einem Meer zu stehen und zu versuchen einen Fisch zu überlisten. Wir haben alles versucht - es sollte jedoch nicht sein.

 

Das Resümee fällt trotzdem positiv aus. Auf der ganzen Insel wurde zu unserer Zeit nichts gefangen, ich habe mit Malte - obwohl ich schon 8 Mal auf Langeland gefischt habe und die Hot Spots kenne - sogar neue interessante Plätze gefunden, die „gespeichert“ wurden. Die Unterbringung war sehr gut und auf die Nerven ist der Vorstand sich auch nicht gegangen.

Daher; es wird ein nächstes Mal geben und die 650 Würfe werden auf die Fische angerechnet (fehlen ja nur noch 350 Würfe) !!

 

Malte und Andreas

 

Ach ja, Hechte und Barsche kann ja jeder